November 2007

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Auch wenn ich dem Weihnachtsfest nicht die gewünschte Aufmerksamkeit schenke, wie es vielleicht der Rest der Republik macht, erfreut mich die Vorweihnachtszeit mit seinen Veranstaltungen sowie besonderen Weihnachtsmärkten ein wenig. Deshalb an dieser Stelle ein paar Tipps für den Berliner oder auch Berlinbesucher:

26. November bis 26. Dezember
Finnland und Schweden auf dem Lucia-Weihnachtsmarkt

Täglich kulturelles Programm, auch für Kinder. Kunstwaren direkt aus Finnland, einige Speisen und Getränke sind den Schweden abgeschaut. Schwedenfeuer, mobile Sauna und Schwedenzubehör. Seit Jahren gibt es dort den finnischen Glögi mit oder ohne Schuss zu kosten. Der „Schuss” besteht aus finnischen Beerenlikören, die dem Glühwein ein köstliches Aroma verleihen. Dieses Jahr wird das finnische Angebot erweitert. Ab jetzt: heiße Lachssuppe, karelische Piroggen oder Graved Lachs. Anschließend gibt es finnischen Kaffee mit Korvapuusti und Pulla, dem Hefegebäck. Neu ist auch der finnische Stand mit Flammlachs. Der Unternehmer aus Oulu bietet ferner frittierte Muikkus (kleine Maränen) und Rentierwurst sowie Rentierfleischkonserven zum Mitnehmen an.

Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 163, 10435 Berlin
www.lucia-weihnachtsmarkt.de
Berlin – Prenzlauer Berg
Mo-Fr 15-22 Uhr
Sa-So 13-22 Uhr
(geschlossen am 24.12.)

1. Dezember, 13 bis 18 Uhr und 2. Dezember, 13 bis 17 Uhr
Dänischer Weihnachtsbasar

Wie immer gibt es: “Smørrebrød”, Snaps, “Æbleskiver”, Hotdog, Gløgg, Textilien, Glas, Mobiles, Kerzen, Weihnachtsschmuck, “Nisser” und vieles mehr.

Christianskirken
Dänische Gemeinde in Berlin
Brienner Straße 12
10713 Berlin
www.christianskirken.de

1. Dezember, 10-19 Uhr und 2. Dezember, 12-18 Uhr
Schwedischer Weihnachtsbasar (mit Norwegen)

Was gibt es auf dem Basar der Schweden? Krabbenbrote, Lachsbrote, Waffeln und die giftgrüne aber ach so leckere Prinzesstorte. In der Märchenstube erzählt Heinrich Geschichten für die Kleinsten (auf Deutsch). Wer etwas mit nach Hause nehmen will, kann in einem der Lebensmittelstände botanisieren. Dort gibt es Lachs, Käse, eingelegten Hering, Marmelade, Pfefferkuchen schwedischer Art, schwedischen Senf, Knäckebrot, Rentierwurst ja, der Vielfalt scheint keine Grenze gesetzt.

Wer für die Advents- und Weihnachtszeit die Wohnung neu schmücken will, findet auf jeden Fall Neues. Strohsterne fürs Fenster, verschiedene Strohböcke, die so gut und fest gebunden sind, dass man fast drauf sitzen kann, Glasleuchten für Teekerzen, Kerzenständer und natürlich Kerzen aus 100 Prozent Stearin. Tischdecken mit weihnachtlichen Motiven, als Stoffdruck oder als Handarbeit und Dalapferde in vielen Größen kann man sowohl bestaunen als auch kaufen. Draußen kann man sogar selbst am Grill Elchwürste grillen. In der Tombola ist der Hauptpreis unter den 300 Gewinnen eine Fährreise nach Schweden. An beiden Tagen, wenn es dämmert, zieht die Lucia mit ihrem Gefolge über das Gelände.

Und was ganz aufregend ist: Ein Teil vom schwedischen Basar ist norwegisch! Bei den norwegischen Ständen kann man Fischsuppe essen oder Fischbouletten, und schicke Pullover, Decken, Mützen und vieles Andere, was Herz und Augen begehren, kaufen.

Der Basar ist nicht kommerziell. Die Erlöse werden für die Gemeindearbeit verwendet.

Svenska Victoriaförsamlingen
Landhausstr. 26-28
10717 Berlin

1. Dezember, ab 16.30 Uhr (Bühnenprogramm ab 17 Uhr)
Norwegische Weihnacht auf dem Pariser Platz

Zum achtzehnten Mal wird mit dem norwegischen Weihnachtsbaum die Adventszeit eingeläutet. Um an diesem Nachmittag Weihnachtsstimmung auf dem Pariser Platz zu schaffen, werden die Sängerinnen Wencke Myhre, Gitte Haenning und Siw Malmkvist skandinavische und deutsche Weihnachtslieder singen.

Der Baum ist ein Geschenk der Frogn Kommune in Norwegen und wird von dem dortigen Bürgermeister Thore Vestby an die Stadt Berlin übergeben. Wie üblich werden auch weitere Gäste aus Norwegen erwartet: Unter anderem wird der “Julenisse”, der norwegische Weihnachtsmann, anwesend sein und seine Helfer werden Süßigkeiten an die Kinder verteilen.

Pariser Platz

Update:
Termine für die Frankfurt/Main-Region kann man bei Josie nachlesen.

So langsam lässt es sich nicht mehr leugnen: Wir befinden uns mitten in der Vorweihnachtszeit. Die ersten Radio/TV Werbungen versprechen uns die besten Geschenke fürs “Fest der Liebe”. Seit knapp einer Woche ist die Berliner Allee weihnachtlich eingepackt. Und im Supermarkt hat der Kalorienverkauf längst begonnen. Die Menschen strömen wieder dichtgezwängt in die Kaufhäuser, auf der Suche dem besten Weihnachtsgeschenk.

Wie bereits die Jahre zuvor brauch ich mir diesen Stress zum Glück nicht geben. Unsere Familie hat eine strickte “Keine Geschenke” Politik. Einzigst meine Nichte bekommt welche. Jedoch in diesem Jahr gibt es eine kleine, aber feine Veränderung. Genauer am 24. Ich werde zum ersten mal zuhaus für mich alleine sein. Ganze allein!!! Keine Familie! Niemand weiteres. Klingt auf den ersten Augenblick etwas befremdend. Aber wer mich genauer kennt weiß, dass ich kein Familienmensch bin.

Und so werd ich wohl mal denTipp vom Mitschreiber Cremeduft befolgen und mich zum Billiard spielen am Heiligabend einfinden.

Fehler?

War es eigenltich n Fehler, bei Freenet meinen neuen Internetanschluss zu bestellen? 7 Wochen Wartezeit bis jetzt sind nicht grad das goldene vom Ei.

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Ist schon merkwürdig seinen Ex-Partner auf der Tanzfläche mit jemand anderen in den Armen zu sehen. Selbst nach 1 Jahr.

Ich hasse es, wenn bei der Nachhausefahrt am Samstagabend -morgen plötzlich der Akku vom mp3-Spieler alle geht.

Det är inte roligt.

366 Stimmen

366 Stimmen deutscher Bundespolitiker vom Bundestag vorverdächtigen 80 Mio Deutsche. Sehr sehr traurig.

Jetzt gehts mit meiner Vollmacht zur Sammeklage vor dem Bundesverfassungsgericht!

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Wer liebt wird nie vergessen, wer vergisst hat nie geliebt.
Wer liebt und doch vergessen hat, hat vergessen wie man liebt.

- unbekannt –


gefunden bei Wortfeiler

Mit 102 Ja-Stimmen (33 Nein und 7 Enthaltungen) wurde gestern das Nichtraucherschutzgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen. Damit kommt ab 1. Januar 2008 der Gesetzgeber endlich seiner Verpflichtung zum Schutze der Bürger nach und es gilt in allen öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Sporthallen, Gaststätten und Diskotheken ein striktes Rauchverbot. In Restaurants, Kneipen und Diskotheken soll das Rauchen in abgetrennten Nebenräumen jedoch weiter möglich sein. Eine Übergangsfirst von 6 Monaten wurde ebenfalls vereinbart. Erst nach Ablauf dieser Frist kann das Ordnungsamt die lächerliche Geldstafe in Höhe von max. 100 € für Raucher und max. 1000 € für die Betreiber verlangen.

Ich persönlich bin sehr gespannt, wie leer die Kneipen und Clubs dann wirklich sind.

In Schweden konnte ich ja schon ein paar Erfahrungen von Rauchverboten sammeln. Es war für mich anfangs verwunderlich, in Restaurants nach draußen gehen zu müssen, um die “Zigarette danach” einzunehmen. Jedoch hat man sich schnell daran gewöhnt. Und so denke ich wird das auch hier in Berlin passieren.

Wobei ich jetzt schon die Anwohner protestieren höre, wenn die rauchende Gesellschaft von Clubs sich der Sucht vor selbigen hingibt. Aber vielleicht können diese auch leise Rauchen.

Tags:

- Der Begriff “Arschkalt” hat heute Morgen Herbst/Winter-Premiere 07 gehabt
- Reis in der Pfanne führt schnell zum Anbraten

Freifunk?!

Ja nun wohn ich schon 20 Tage in meinem neuen Domizil in Berlin-Weißensee. Und eines meiner ersten Amtshandlungen war, mich bei einem ISP (Internet-Service-Provider) anzumelden. Zwar habe ich bis heute nur die Standard-Antwort per Post erhalten dass ich in ca. 4 Wochen mit meinem Anschluss rechnen kann, doch so langsam kommt mir Zweifel an dieser “Verfügbarkeit”. So musste ich lernen, dass es hier in Weißensee ein großes, um nicht zu sagen ein riesengroßes Problem gibt. Hier liegen überall Glasfaserleitungen in der Erde. Und somit ein natürlicher Feind jedes DSL-Anschlusses zurzeit. Da mein Notebook nunmal regelmäßig das WLAN-Netz scannt und ich auch immer ein paar Netze gefunden habe, dachte ich mir Anfangs auch nixs dabei. Misstrauisch wurde ich halt erst nach “Zeugenaussagen” von ebenfalls hier wohnenden Weißenseelern. Diese berichteten mir von absagenden Telekommunikationsunternehmen. Also guckte ich nochmal ein Wenig auf mein WLAN-Netz. Und da kam mir ein Netz doch ziemlich merkwürdig vor.

oslr.freifunk.net

Da dieses Netz offen und somit zugänglich war, weckte dies nun meine Neugier. Also hab ich auf meiner Arbeit ein wenig danach gesucht und wurde über eine erstaunliche Netzgemeinschaft informiert. Und nachdem ich nun meine vorhandene Hardware kompatibel zum freien Freifunk-Netz gemacht hab, komme ich sogar in den Genuss einer kostenlosen Internet-Leitung. Doch das ist so weit ich verstanden habe, nur ein schicker “Nebeneffekt”. Denk Freifunk ist:

Freifunk ist eine nicht-kommerzielle, für jeden offene Initiative und Teil einer globalen Bewegung zur Schaffung von freien Infrastrukturen. Unsere Vision ist die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen durch freie Netzwerke. Die praktische Umsetzung dieser Idee nehmen immer mehr Freifunk-Communities in der ganzen Welt durch den Aufbau, freier und unabhängiger Land- und Stadtfunknetze in Angriff.

Schaut doch mal einfach nach, ob ihr nicht zufällig auch ein Freifunk-Netzwerk in euer Umgebung habt. Damit auch ihr sagen könnt: Und nun bin ich halt auch ein Freifunker….

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