Berlin

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be Berlin

ne, oder?

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Wer wollt nicht schonmal Busfahrer spielen?!

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Gute Idee:
An einem Sonntag sich die Zeit nehmen um alten Freunden wieder zu Schreiben und nebenbei längst vergessene Musik lauschen.

Schlechte Idee:
An einem Sonntag seine Photokramkiste zu durchstöbern und von Erinnerungen erschlagen zu werden.

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Lucia

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Schönes, helles Luciafest euch da draußen (mehr Infos zum Luciafest u.A. bei Fiket oder Wikipedia).

Und passend dazu hat meine Arbeit heute ihre Weihnachtsfeier. (Daher wirds für mich heute Abend kein Lichterfest bei der schwedischen Gemeinde zu Berlin geben).

Auch wenn ich dem Weihnachtsfest nicht die gewünschte Aufmerksamkeit schenke, wie es vielleicht der Rest der Republik macht, erfreut mich die Vorweihnachtszeit mit seinen Veranstaltungen sowie besonderen Weihnachtsmärkten ein wenig. Deshalb an dieser Stelle ein paar Tipps für den Berliner oder auch Berlinbesucher:

26. November bis 26. Dezember
Finnland und Schweden auf dem Lucia-Weihnachtsmarkt

Täglich kulturelles Programm, auch für Kinder. Kunstwaren direkt aus Finnland, einige Speisen und Getränke sind den Schweden abgeschaut. Schwedenfeuer, mobile Sauna und Schwedenzubehör. Seit Jahren gibt es dort den finnischen Glögi mit oder ohne Schuss zu kosten. Der „Schuss” besteht aus finnischen Beerenlikören, die dem Glühwein ein köstliches Aroma verleihen. Dieses Jahr wird das finnische Angebot erweitert. Ab jetzt: heiße Lachssuppe, karelische Piroggen oder Graved Lachs. Anschließend gibt es finnischen Kaffee mit Korvapuusti und Pulla, dem Hefegebäck. Neu ist auch der finnische Stand mit Flammlachs. Der Unternehmer aus Oulu bietet ferner frittierte Muikkus (kleine Maränen) und Rentierwurst sowie Rentierfleischkonserven zum Mitnehmen an.

Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 163, 10435 Berlin
www.lucia-weihnachtsmarkt.de
Berlin – Prenzlauer Berg
Mo-Fr 15-22 Uhr
Sa-So 13-22 Uhr
(geschlossen am 24.12.)

1. Dezember, 13 bis 18 Uhr und 2. Dezember, 13 bis 17 Uhr
Dänischer Weihnachtsbasar

Wie immer gibt es: “Smørrebrød”, Snaps, “Æbleskiver”, Hotdog, Gløgg, Textilien, Glas, Mobiles, Kerzen, Weihnachtsschmuck, “Nisser” und vieles mehr.

Christianskirken
Dänische Gemeinde in Berlin
Brienner Straße 12
10713 Berlin
www.christianskirken.de

1. Dezember, 10-19 Uhr und 2. Dezember, 12-18 Uhr
Schwedischer Weihnachtsbasar (mit Norwegen)

Was gibt es auf dem Basar der Schweden? Krabbenbrote, Lachsbrote, Waffeln und die giftgrüne aber ach so leckere Prinzesstorte. In der Märchenstube erzählt Heinrich Geschichten für die Kleinsten (auf Deutsch). Wer etwas mit nach Hause nehmen will, kann in einem der Lebensmittelstände botanisieren. Dort gibt es Lachs, Käse, eingelegten Hering, Marmelade, Pfefferkuchen schwedischer Art, schwedischen Senf, Knäckebrot, Rentierwurst ja, der Vielfalt scheint keine Grenze gesetzt.

Wer für die Advents- und Weihnachtszeit die Wohnung neu schmücken will, findet auf jeden Fall Neues. Strohsterne fürs Fenster, verschiedene Strohböcke, die so gut und fest gebunden sind, dass man fast drauf sitzen kann, Glasleuchten für Teekerzen, Kerzenständer und natürlich Kerzen aus 100 Prozent Stearin. Tischdecken mit weihnachtlichen Motiven, als Stoffdruck oder als Handarbeit und Dalapferde in vielen Größen kann man sowohl bestaunen als auch kaufen. Draußen kann man sogar selbst am Grill Elchwürste grillen. In der Tombola ist der Hauptpreis unter den 300 Gewinnen eine Fährreise nach Schweden. An beiden Tagen, wenn es dämmert, zieht die Lucia mit ihrem Gefolge über das Gelände.

Und was ganz aufregend ist: Ein Teil vom schwedischen Basar ist norwegisch! Bei den norwegischen Ständen kann man Fischsuppe essen oder Fischbouletten, und schicke Pullover, Decken, Mützen und vieles Andere, was Herz und Augen begehren, kaufen.

Der Basar ist nicht kommerziell. Die Erlöse werden für die Gemeindearbeit verwendet.

Svenska Victoriaförsamlingen
Landhausstr. 26-28
10717 Berlin

1. Dezember, ab 16.30 Uhr (Bühnenprogramm ab 17 Uhr)
Norwegische Weihnacht auf dem Pariser Platz

Zum achtzehnten Mal wird mit dem norwegischen Weihnachtsbaum die Adventszeit eingeläutet. Um an diesem Nachmittag Weihnachtsstimmung auf dem Pariser Platz zu schaffen, werden die Sängerinnen Wencke Myhre, Gitte Haenning und Siw Malmkvist skandinavische und deutsche Weihnachtslieder singen.

Der Baum ist ein Geschenk der Frogn Kommune in Norwegen und wird von dem dortigen Bürgermeister Thore Vestby an die Stadt Berlin übergeben. Wie üblich werden auch weitere Gäste aus Norwegen erwartet: Unter anderem wird der “Julenisse”, der norwegische Weihnachtsmann, anwesend sein und seine Helfer werden Süßigkeiten an die Kinder verteilen.

Pariser Platz

Update:
Termine für die Frankfurt/Main-Region kann man bei Josie nachlesen.

Mit 102 Ja-Stimmen (33 Nein und 7 Enthaltungen) wurde gestern das Nichtraucherschutzgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen. Damit kommt ab 1. Januar 2008 der Gesetzgeber endlich seiner Verpflichtung zum Schutze der Bürger nach und es gilt in allen öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Sporthallen, Gaststätten und Diskotheken ein striktes Rauchverbot. In Restaurants, Kneipen und Diskotheken soll das Rauchen in abgetrennten Nebenräumen jedoch weiter möglich sein. Eine Übergangsfirst von 6 Monaten wurde ebenfalls vereinbart. Erst nach Ablauf dieser Frist kann das Ordnungsamt die lächerliche Geldstafe in Höhe von max. 100 € für Raucher und max. 1000 € für die Betreiber verlangen.

Ich persönlich bin sehr gespannt, wie leer die Kneipen und Clubs dann wirklich sind.

In Schweden konnte ich ja schon ein paar Erfahrungen von Rauchverboten sammeln. Es war für mich anfangs verwunderlich, in Restaurants nach draußen gehen zu müssen, um die “Zigarette danach” einzunehmen. Jedoch hat man sich schnell daran gewöhnt. Und so denke ich wird das auch hier in Berlin passieren.

Wobei ich jetzt schon die Anwohner protestieren höre, wenn die rauchende Gesellschaft von Clubs sich der Sucht vor selbigen hingibt. Aber vielleicht können diese auch leise Rauchen.

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Freifunk?!

Ja nun wohn ich schon 20 Tage in meinem neuen Domizil in Berlin-Weißensee. Und eines meiner ersten Amtshandlungen war, mich bei einem ISP (Internet-Service-Provider) anzumelden. Zwar habe ich bis heute nur die Standard-Antwort per Post erhalten dass ich in ca. 4 Wochen mit meinem Anschluss rechnen kann, doch so langsam kommt mir Zweifel an dieser “Verfügbarkeit”. So musste ich lernen, dass es hier in Weißensee ein großes, um nicht zu sagen ein riesengroßes Problem gibt. Hier liegen überall Glasfaserleitungen in der Erde. Und somit ein natürlicher Feind jedes DSL-Anschlusses zurzeit. Da mein Notebook nunmal regelmäßig das WLAN-Netz scannt und ich auch immer ein paar Netze gefunden habe, dachte ich mir Anfangs auch nixs dabei. Misstrauisch wurde ich halt erst nach “Zeugenaussagen” von ebenfalls hier wohnenden Weißenseelern. Diese berichteten mir von absagenden Telekommunikationsunternehmen. Also guckte ich nochmal ein Wenig auf mein WLAN-Netz. Und da kam mir ein Netz doch ziemlich merkwürdig vor.

oslr.freifunk.net

Da dieses Netz offen und somit zugänglich war, weckte dies nun meine Neugier. Also hab ich auf meiner Arbeit ein wenig danach gesucht und wurde über eine erstaunliche Netzgemeinschaft informiert. Und nachdem ich nun meine vorhandene Hardware kompatibel zum freien Freifunk-Netz gemacht hab, komme ich sogar in den Genuss einer kostenlosen Internet-Leitung. Doch das ist so weit ich verstanden habe, nur ein schicker “Nebeneffekt”. Denk Freifunk ist:

Freifunk ist eine nicht-kommerzielle, für jeden offene Initiative und Teil einer globalen Bewegung zur Schaffung von freien Infrastrukturen. Unsere Vision ist die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen durch freie Netzwerke. Die praktische Umsetzung dieser Idee nehmen immer mehr Freifunk-Communities in der ganzen Welt durch den Aufbau, freier und unabhängiger Land- und Stadtfunknetze in Angriff.

Schaut doch mal einfach nach, ob ihr nicht zufällig auch ein Freifunk-Netzwerk in euer Umgebung habt. Damit auch ihr sagen könnt: Und nun bin ich halt auch ein Freifunker….

weitere Informationen

Das Laub ruft

Auch in diesem Jahr ruft die Berliner Senatsverwaltung, die Berliner Stadtreinigung (BSR) sowie das Pflanzenschutzamt zur Kampagne “Rettet unsere Kastanie” auf.

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Hintergrund:
Die Rosskastanienminiermotte befällt überwiegend die weißblühenden Rosskastanien. Um den Miniermottenbefall einzudämmen und die Gesundheit der Kastanien zu fördern, muss das Kastanienlaub möglichst vollständig gesammelt und entsorgt werden. Jedoch kann die BSR mit seinen Mitarbeitern diesen “Kraftakt” nicht alleine stemmen. Daher gibt es seit 2002 die Aktion “Rettet unsere Kastanie”.

In diesem Sinne: Heraus zum revolutionären erfolgreichen Blättersammeln.

Beim Lesen eines Artikels über dänische Aktivitäten im Berliner Immobiliengeschäft bin ich auf folgende, interessante Daten gestoßen:

Ende 2006 waren 7788 Skandinavier in Berlin gemeldet, gut sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Schweden stellt mit 2637 die größte Gruppe. Es folgen Dänen (2214), Finnen (1373), Norweger (1301) und Isländer (263). Bevorzugte Wohnorte der Skandinavier sind die citynahen Ortsteile im Osten Berlins. Mehr als die Hälfte lebt in den Bezirken Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte.

(Aus der Berliner Morgenpost vom 29. Oktober 2007)

Vielleicht sollte man doch nicht so oft Zeitung lesen. Sonst wär einen dieser Mist nun wirklich nicht aufgefallen.

Aber sorry liebe rot-rote Regierung von Berlin: Gehts noch? Kommt mal klar! Wer von euch ist auf diese saudumme Idee gekommen, Herrn Eberhard “Bankenskandal” Diepgen am 1.Oktober einen Verdienstorden für zu verleihen??? Hier nochmal zum mitschreiben, was diese Ehrung bedeutet:

Mit dem Verdienstorden des Landes Berlin zeichnet der Senat von Berlin Personen zur Anerkennung und Würdigung ihrer hervorragenden Verdienste um die Stadt aus.

Was kommt als nächstes? Umbenennung des Alexanderplatz in Klaus-Landowski-Platz? Ihr träumt doch schon von der Opposition?!

(via)

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